Den Multiplikatoreffekt von facebok nutzen – Beispiel IKEA
by DavidG on November 21, 2009 in Social Media Marketing
Wie man den Multipliaktoreffekt von facebook richtig für sich nutzt zeigt IKEA. In einer einzigartigen Kampagne boten sie den facebook Mitgliedern ihre Produkte über die Foto-Tagging-Funktion kostenlos an.
Dazu legte IKEA ein Profil seines Store Managers an. Hier stellten sie 12 Fotos von IKEA-Showrooms online, auf denen zahlereiche IKEA-Artikel zu sehen waren. Der Erste, der einen Artikel mit seinem Namen taggte, bekam diesen kostenlos.
Der Vorteil: Immer wenn facebook-User ein Foto taggen, teilen sie dies automatisch ihren Freunden mit.
Mit dieser Aktion erreichte IKEA auf einfache Art und Weise tausende von facebook Mitgliedern.
Das folgende Video stellt die Vorgehensweise noch einmal in Zusammenfassung dar:
Advertising Trends 2009 & Webdesign Trends 2010
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Gerade auf dem Fischmarkt gegfunden. Zwei sehr knackige Slides.
Slide 1 fasst kurz und knapp auf 62 Folien zusammen, worauf es 2010 beim Corporate Webdesign ankommen wird:
- simplicity
- invisible complexity
- big & bold
- arty & creativiy
- the bigger picture
Wer regelmäßig bei smashingmagazine.com vorbeischaut wird das ein oder andere Beispiel für gelungenes Webdesign bereits kennen. Dennoch eine sehr schöne Zusammenstellung. Danke an den Autor.
Slide 2 beantwortet die Frage: “What’s next in Marketing and Advertising?”
Das schönste Zitat aus der Präsentation: “If you talked to people the way advertising talked to people, they’d punch you in the face!”
Insgesamt nicht viel Neues, aber immer wieder wachrüttelnd. Viel Spaß.
Spreadshirt versagt und sucht nun Social Media Ambassador
by DavidG on August 14, 2009 in Social Media Marketing
Nun hat auch Spreadshirt endlich den “Schuss gehört” und stellt Jemanden ein, der sich um die Social Media Aktivitäten des Unternehmens kümmert. Offizielle Stellenbezeichnung = “Social Media Ambassador“ (Ambassador = Repräsentant).
Dabei ist der Leipziger T-Shirt-Produzent bisher keineswegs untätig gewesen, was Social Media angeht. Fleißig wurden Accounts bei Twitter, MySpace, Youtube, Flickr und Facebook angelegt. Auch ein Corporate Blog wird täglich mit neuen Artikeln gefüttert.
Aber nirgenwo anders bedeutet “dabei sein ist alles” so wenig wie beim Social Media Marketing. Als stümperhaft und kläglich kann man die bisherigen Versuche von Spreadshirt bezeichnen auf den Social Media Plattformen Fuß zu fassen. Es hakt an allen Ecken und Enden, um sich als kompetentes Unternehmen in Sachen Mode und Design darzustellen.
Ich mache mal eine kurze Bestandsaufnahme des aktuellen IST-Zustands. Read more
Glogster – Neue Bühne für Selbstdarsteller
by DavidG on April 29, 2009 in Social Media
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Glogster – Poster Yourself heißt das inzwischen sehr angesagte neue Netzwerk. Hier hat jeder die Möglichkeit sich selbst, seine Gefühlslage oder seine Gedanken in Postern darzustellen. Klingt nicht sonderlich spektakulär.
Allerdings kann mit dem Einsatz von Text, Bildern, Videos und Musik seiner Kreativität freien lauf lassen. Andere User haben die Möglichkeit ihren Kommentar zum Machwerk zu hinterlassen. Zudem kann jedes Poster vom Betrachter auf einer 5 Sterne Skala bewertet werden. Read more
Social Media im Web 4.0
by DavidG on April 24, 2009 in Future of Web
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Laut Larry Weber lauert das Web 4.0 bereits hinter der nächsten Ecke. Nicht mehr lange und es beginnt eine neue Zeitrechnung im Internet. Neue Medien, voll von Videos, Sounds, Berührungen und Emotionen. Neue Breitbandverbindungen ermöglichen “high definition emotions”.
Videokonferenzen werden schon heute immer beliebter. In Zukunft ermöglicht ein “Halo center” eine neue Generation der Videokonferenz-Technologie. Die Teilnehmer werden dreidimensional dargestellt werden, in voller Größe. Es wird sein, als wären alle im selben Raum. So lassen sich Erfahrungen und Information viel intensiver austauschen.
Emotionale Elemente werden an Bedeutung gewinnen. Eine Herausforderung für jedes Unternehmen. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft bringt.
Larry Weber begleitet seit über 25 Jahren Projekte verschiedenster Software- und Technologie-Unterehmen. Sein Buch “Marketing to the Social Web“ kann ich jedem nur empfehlen.
The Adoption Curve of the Mainstream
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4 Beispiele für Branded Flashmobbing
by DavidG on April 23, 2009 in Branded Flashmobbing
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Flash-Mobs gibt es schon eine ganze Weile. Leute verabreden sich auf facebook, MySpace, StudiVZ und Co. um an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Zeit gleichzeitig etwas “Verrücktes” zu tun. Die Reaktionen der Passanten werden von versteckten Kameras festgehalten. Das Video erscheint im Anschluss auf YouTube.
Das wahre Gesicht des Twitter-Schmidt
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Jeder hat es gewusst. Harald Schmidt ist nicht Harald Schmidt. Zumindest gilt das für die Twitter-Welt. Nun hat sich der Twitter-Schmidt selbst zu Wort gemeldet. In einem Online-Video stellt er sich seinen Followern nun vor. Es handelt sich um Rob Vegas einem Politikstudenten aus Oerlinghausen. Er selbst nennt sich den Showmaster 2.0 und hat nach eigenen Angaben mit seiner eigenen Onlineshow bereits 3,9 Mio. Zuschauer erreicht. In seinem neuen offiziellen Video richtet er sich an Harald Schmidt, der für seine zukünftigen Sendungen einen neuen Mitstreiter sucht. Rob sieht sich selbst als heißesten Anwärter auf die zu besetzende Stelle.
Social Media Marketing ist ein Südsee-Riff
by DavidG on April 23, 2009 in Social Media Marketing
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Jeremiah Owyang, ein Industrie Analyst erklärt Social Media Marketing mit Hilfe einer PowerPoint Slideshow. Seiner Meinung nach lässt sich das Thema mit einem Südsee-Riff erklären. Eine schöne Einführung wie ich finde.
Social Reef: An Industry Perspective
Gillettes Kampf gegen den 3-Tage-Bart
by DavidG on April 22, 2009 in Social Media Marketing
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Hier ein kleines Beispiel, wie Social Media Marketing in der Praxis umgesetzt wird. Entnommen habe ich es dem Buch von Larry Weber “Marketing to the Social Web”.
Vor einiger Zeit befürchtete Gillette, dass das ungepflegte Bild des Drei-Tage-Bartes wieder populär werden könnte. Werbespots und Männermagazine waren voll mit unrasierten Männer-Models. Auch einige Schauspieler rannten immer häufiger mit stoppligem Gesicht herum. Klar, dass das dem Rasierer-Hersteller mit 70% Marktanteil nicht besonders gefiel.
Also beschlossen Gillette und seine Werbeagentur etwas zu unternehmen. Sie drehten ein Video. Zu sehen war eine aufgenommene Nachrichtensendung. Frauen auf der ganzen Welt demonstrieren gegen unrasierte Männergesichter. Das Video wurde bei YouTube hochgeladen.
Zusätzlich rief man eine Website ins Leben. Die Botschaft hieß: „Lasst uns den ungepflegten Männergesichtern ein Ende bereiten. Wir rasieren uns nicht bevor die sich nicht rasieren.“ Die Seite beinhaltete ebenfalls ein Video. Der unrasierte Hauptdarsteller unterhielt sich mit seiner Freundin. Diese bat ihn sich eine Welt mit unrasierten Frauen und ganz ohne Sex vorzustellen. Keine Frage, das Video kam bei der Frauenwelt sehr gut an. Zusätzlich konnten sie den Link an Freunde schicken und per Mail ihre Gedanken zum Thema äußern.
Mit voller Absicht zeigte die Seite keinerlei Verbindung zu Gillette. Es wurde auch keine Werbung geschalten. Die Besucher mussten die Seite entweder über YouTube oder durch Freunde finden. Sechs Monate später wurden über 12 Mio. Aufrufe gezählt.
Die Begründung kam von einem Sprecher Gillette’s. “Konsumenten gehen nur selten direkt auf eine Unternehmenswebsite. Daher braucht es etwas Unterhaltung um an Besucher zu gelangen. Am Anfang einer Kampagne bringt es mehr etwas ohne eine Marke dahinter zu veröffentlichen.”
Wurde durch die Website auch nur ein Gillette-Rasierer mehr verkauft? Das weiß wohl keiner so genau. Gillette selbst hat sich dazu nie geäußert. Hat die Kampagne etwas an der Gesichtspflege der jungen Männer und der Einstellung der Frauenwelt geändert? Vermutlich schon. Letztendlich hilft Gillette alles weiter, was die Männer dazu bringt sich häufiger zu rasieren.
Dieses Beispiel zeigt, wie Social Media Marketing in der Praxis umgesetzt werden kann. Der Vorteil liegt vor allem bei den Kosten. Mit kaum einem anderen Mittel lassen sich so günstig 12 Millionen Menschen erreichen.



David Gornickel ist Ex-Inhaber von